Datum: 8. Dezember 2020 um 23:27
Alarmierungsart: DME, Sirene
Fahrzeuge: LF 8/6 TH, MTW-Z
Weitere Kräfte: FW IGB LB 1, FW IGB LB 2 (Einsatzabbruch auf Anfahrt), FW IGB LB 3 (Einsatzabbruch auf Anfahrt), FW IGB LB 5 (Einsatzabbruch auf Anfahrt), Notarzt, Polizei, Rettungsdienst, Wehrführer


Einsatzbericht:

Pressemeldung Feuerwehr St. Ingbert 09.12.2020

Verqualmtes Wohnhaus- 4 Kinder und Mutter im Krankenhaus

Am Dienstagabend, 09.11.2020, meldete gegen 23:30 Uhr ein Bewohner, dass sein Haus in der Saarbrücker Straße voll Qualm stehe, der Rauchmelder ausgelöst hätte und sich noch 5 Personen im Gebäude befinden würden.

Umgehend löste die Integrierte Leitstelle einen Gesamtstadtalarm für die Freiwillige Feuerwehr in St. Ingbert aus. Zu diesem Zeitpunkt musste davon ausgegangen werden, dass die Personen das Gebäude nicht mehr verlassen können. Innerhalb kürzester Zeit waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Der Vater  hatte die vier schlafenden Kinder und die Mutter geweckt und nach draußen gebracht. Feuerwehrleute betreuten die Familie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Parallel leitete die Feuerwehr die Erkundung im Gebäude ein. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Denn der Rauch entstand nicht durch einen Brand im Gebäude, sondern durch einen nicht funktionierenden Holzofen, der die Verqualmung verursachte.

Das Großteil der Rettungskräften brach den Einsatz ab. Die Einsatzkräfte vor Ort lüfteten das Gebäude mit einem Überdrucklüfter.

Der Rettungsdienst, der ebenfalls mit einem Großaufgebot an der Einsatzstelle war, brachte die Kinder und die Mutter vorsorglich zur Beobachtung ins Krankenhaus.

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